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Alles rund um die Zucht |
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Zucht
Mann sollte immer 2
gesunde und kräftige Elterntiere aussuchen,
die keine Veranlagungen zu Erbfehlern haben, wie z.B.. Wolfskralle, Fehlstehlung
der Zähne u.s.w.
Auf keinen Fall sollte
man Schimmel x Schimmel, Schimmel x Dalmertiner oder Dalmertiner x Dalmertiner
miteinander verpaaren, die diese Tiere den Letalfaktor haben und da durch blind,
verkrüppelt oder sogar tot zu Welt kommen. Zu solch einem MS immer ein
einfarbiges Tier setzen, da auch schon einpaar weiße Haare eine
Schimmelzeichnung sein können.
Es sollten auch nicht 2 MS mit einer sehr Stumpfen Nase verpaart werden, da die
Tiere nachher Atmungsprobleme bekommen , so wie man es teilweise von Persakatzen
kennt.
Bei der Satin Zucht muss man auch aufpassen da viele MS bei Untersuchungen
Osteodoystopie (Knochenerkrankung) hatten. Da wird aber noch weiter geforscht wo
rann das genau liegt.
Und jeder Züchter hat auch andere Erfahrungen damit gemacht.
Meine Tiere sind leider nie Älter als 1 Jahr geworden und ich züchte die auch
nicht ,es waren bis jetzt immer zufällig mal hier und da ein Satin bei.
Meine Freundin hat da ganz andere Erfahrungen gemacht ihr ältestes Satin MS ist
mittlerweile 5 Jahre und Kern gesund.
Es sollten möglichst
keine langhaarigen mit Kurzhaarriegen MS verpaart werden, da könnten dann
Mischlinge mit kurzen sowohl als auch langen Fell bei herauskommen wo bei dann
die Abgabe schwierig wird und da nur die MS drunter leiden.
Bei einigen Verpaarungen Verschiedener Haarstrukturen sind auch die Babys
Rassetiere. die dann bestimmte Trägereigenschaften haben.
Tabelle:
schwarze Schrift sind die Eltern senkrecht und waagerecht,
blaue Schrift die zu Erwarthennen Babys.
|
Eltern |
Glatthaar |
Schopf |
Rosette |
Rex |
Teddy |
|
Glatthaar |
Glatthaar |
Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf |
Glatthaar
mit Wirbel |
Glatthaar |
Glatthaar |
|
Schopf |
Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf |
Schopf |
Glatthaar
+
teilweise mit
Wirbel
oder
Schopf |
Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf
|
Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf |
|
Rosette |
Glatthaar oder mit
Wirbel |
Glatthaar
+
teilweise mit
Wirbel
oder
Schopf |
Rosetten |
Glatthaar
teilweise
mit Wirbel |
Alles Glatthaar
+
Glatthaar mit
Wirbel |
|
Rex |
Glatthaar |
Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf |
Alles Glatthaar
+
Glatthaar mit
Wirbel |
Rex |
Glatthaar
TT + RT |
|
Teddy |
Glatthaar |
Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf |
Alles Glatthaar
+
Glatthaar mit
Wirbel |
Glatthaar
TT + RT |
Teddy |
TT = Teddy träger, RT
= Rex träger
|
Eltern |
Angora |
Peruaner |
Sheltie |
Coronet |
Texel |
Merino |
Alpaka |
Moher |
|
Angora |
Angora |
Angora |
Angora |
Angora |
Angora
oder
Texel |
Angora |
Angora |
Angora
oder
Moher |
|
Peruaner |
Angora |
Peruaner |
Peruaner
oder
Sheltie |
Angora |
Peruaner
oder
Sheltie |
Angora
oder
Merino |
Peruaner
oder
Alpaka |
Peruaner
Angora
oder
Moher |
|
Sheltie |
Angora |
Peruaner
oder
Sheltie |
Sheltie |
Coronet
oder
Sheltie |
Sheltie
oder
Texel |
Sheltie
Coronet
oder
Merino |
Peruaner
oder
Angora |
Sheltie
oder
Moher |
|
Coronet |
Angora |
Angora |
Coronet
oder
Sheltie |
Coronet |
Sheltie
Coronet
oder
Texel |
Coronet
oder
Merino |
Angora |
Angora
oder
Moher |
|
Texel |
Angora
oder
Texel |
Peruaner
oder
Sheltie |
Sheltie
oder
Texel |
Sheltie
Coronet
oder
Texel |
Texel |
Texel
oder
Merino |
Alpaka
oder
Merino |
Moher
oder
Angora |
|
Merino |
Angora |
Angora
oder
Merino |
Sheltie
Coronet
oder
Merino |
Coronet
oder
Merino |
Texel
oder
Merino |
Merino |
Moher |
Moher |
|
Alpaka |
Angora |
Peruaner
oder
Alpaka |
Peruaner
oder
Angora |
Angora |
Alpaka
oder
Merino |
Moher |
Alpaka |
Moher |
|
Moher |
Angora
oder
Moher |
Peruaner
Angora
oder
Moher |
Peruaner
Angora
oder
Moher |
Sheltie
oder
Moher |
Angora
oder
Moher |
Moher
oder
Angora |
Moher |
Moher |
Texel, Merino, Alpaka
oder Moher ein Elternteil ist sind die Babys auf jedenfall Lockenträger
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|
|
 |
| |
|
Züchterkürzel
|
|
Für alle diejenigen, die nicht mit den
Züchterkürzeln vertraut sind, habe ich hier einen kleinen Überblick zusammen
gestellt.
So ist es auch vielleicht einfach erst mal die ganzen Buchstaben zu lernen
was sie bedeuten und dadurch hat man es dann in der Genetik auch einfacher
das ganze zu verstehen. |
|
|
|
NH = |
Normalhaar (Glatthaar) |
|
ST = |
Satinträger |
|
RT = |
Rexträger |
|
TdT = |
Teddyträger |
|
TT = |
Texelträger |
|
MT = |
Merinoträger |
|
AT = |
Alpacaträger |
|
PT = |
Peruanerträger |
| |
|
|
FW = |
Fehlwirbel |
|
FO = |
Faltohr |
|
SO = |
Stehohr |
| |
|
|
0,1 = |
Weibchen |
|
1,0 = |
Bock |
| |
|
|
AA = |
reinerbiges Agouti, kann nur Agoutis vererben |
|
Aa = |
spalterbiges Agouti, kann sowohl Agouti als auch Einfarbig vererben |
|
aa = |
reinerbiges Einfarbiges, kann nur Einfarbig vererben |
| |
|
|
A = |
Agouti |
|
a = |
Einfarbig |
| |
|
|
B = |
Schwarz |
|
b = |
Schokolade |
| |
|
|
C = |
volle Farbe |
|
c = |
wäre Vollalbinismus, ist beim Meerschweinchen jedoch nicht bekannt |
| |
|
|
E = |
intensives Schwarz oder Schokolade |
|
ep = |
Schildpatt / Brindle / Japaner |
|
e = |
Farben der Rot- Reihe, alle schwarzen und braunen Pigmente
werden unterdrückt |
| |
|
|
P = |
dunkle Augen (oder d.e. = dark eyes) |
|
pr = |
Feueraugen (oder f.e. = fire eyes) |
|
p = |
rote Augen (oder p.e. = pink eyes) |
|
b.e. = |
blaue Augen (blue eyes) |
| |
|
|
S = |
einfabig, nicht gescheckt,keine völlige Dominanz über „ s „ |
|
s = |
scheckig, weiße Flecken auf farbigem Grund |
| |
|
|
Rs = |
Dalmatiner |
|
rs = |
voll gefärbtes Tier, keine Dalmatinerzeichnung |
| |
|
|
L = |
kurzhaarig |
|
l = |
langhaarig |
| |
|
|
R = |
Wirbel |
|
r = |
kein Wirbel |
| |
|
|
M = |
keine Rosetten |
|
m = |
Rosetten |
| |
|
|
Rx = |
nicht kraus |
|
rx = |
krauses Haar |
| |
|
|
Sn = |
nicht Satin |
|
sn = |
Satin |
| |
|
|
St = |
Crested ( Strinrosette oder Krone ) |
|
st = |
nicht crested |
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Seite |
|
|
|
 |
| |
|
Stammbaum |
| |
|
Jeder ordentliche Züchter gibt zu seinen
Nachzuchten auch einen Abstammungsnachweis mit. |
| |
|
|
Dieser enthält bzw. sollte folgende
Punkte enthalten: |
 |
Name, Rasse, Farbe,
Geburtsdatum |
|
 |
wenn vorhanden
Trägereigenschaften und Fehler (Bemerkungen) |
 |
Geburtsgewicht |
 |
Wurfstärke, Geschlecht |
 |
Wenn
vorhanden, die Ohrmarken Nr. und Zuchtbuchnummer |
 |
Die Ahnen mit Eltern,
Großeltern und Urgroßeltern
Diese werden alle mit Name, Züchter, Rasse und Farbe aufgeführt.
|
| |
|
|
 |
Einige Vereine, wie z.B. der
MFD BD e.V. und der VDRZ stellen Abstammungsnachweise zur Verfügung,
die man nur Kopieren brauch. Natürlich muss man dazu Mitglied in diesem
Verein sein und beim MFD wird noch der Zuchtname eingetragen.
Natürlich kann man sich seine Abstammungsnachweise auch selbst anfertigen.
Wie dieser dann aussieht bleibt jedem selbst überlassen, allerdings sollten
die eben genannten Daten auf jeden fall drin enthalten sein.
Biete hier aber auch einen Abstammungsnachweiß zum runterladen mit an dann
braucht man nur noch alle Daten eintragen. |
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Seite |
 |
| |
|
Vererbungslehre |
|
|
|
A |
=Agoutie Locus |
Er kontrolliert die Ausbreitung des
schwarzes oder braunes Pigment
und das gelbes und rotes Pigment, durch die Haarbänderung entsteht, der
Bauch wird aufgehellt. das Agoutiehaar erscheint 2 -farbig.
Haaransatz -schwarze Pigmentfolge
Haarspitzen - rote Pigmentfolge
Das Agoutiemuster ist nur sichtbar bei Vorhandensein
von der roten Farbreihe = AA,aa oder Aa sein,
wegen fehlender schwarzer Pigmente kommt es trotz AA oder Aa nicht zum
Agoutiemuster. |
|
|
| a |
= Non - Agoutie |
verhindert die gelbe Haarbänderung,
wodurch es zur einheitlichen Ausbreitung des schwarzen Pigments kommt. Hier
runter fallen alle Tiere der schwarzen Farbreihe, die keine Agoutis sind
(schwarz, lilac, brindel, schildpatt, schildpatt weiß, Japaner, Holländer,
Russen). |
|
|
| B |
=Black |
Tiefschwarze Färbung. Wirkt komplementär,
d.h. im Zusammenhang mit E bei der Fellfärbung.
E= Ausbreitung von braun schwarz,
e= verursacht die nicht- Ausbreitung des braun schwarzen Pigments, d.h.
bei Be oder bbe führt es zur gelb -roten Färbung.
Beispiele: BE= schwarz, bbE=braun, Bee= rot, bbee= gelb |
|
|
| b |
=braun |
Die Farbe schwarz wird durch braun ersetzt
(schoko) von Haut und Haaren.
Beispiele: AAbb= cinnamonagoutie, aabb= schokolade |
|
|
| C |
=Pigmentierungsfaktor |
Bedeutet volle Farben (Collor)
bzw. Pigmentation. |
|
|
| c |
= Albino |
Der Pigmentierungsfaktor fehlt. das Tier
ist weiß, auch wenn sonstige Pigmentierrungsallele vorhanden sind.
Beispiel: Acc= Albino( aus Agoutie) - cc steht über A,
da der Pigmentfaktor fehlt. |
|
|
| cd |
|
verdünnt rot und schwarz stark (zu buff,
creme, grauagoutie) |
|
|
| cr |
=cch
= Chincillafaktor |
schwarz etwas verdünnt, rot durch weiß
ersetzt.
vorhanden bei silberagoutie, cinnamonagoutie weiß d.E. kann teils auch bei
weißen p.E. oder creme (nur auf einer Allele) vorkommen, sowie Mischlinge
Beispiele:
Aacr cr= reines Silberagoutie,
aa C cr= volle Farbe, spalterbig in Chinchilla,
aa C C= reinerbig in voller Farbe |
|
|
cha,
ca |
=Himalaya |
Die schwarze oder braune Farbe ist
reduziert bis auf die Extremitäten Nase, Ohren und Füße, die rote Farbe ist
durch weiß ersetzt und somit komplett verschwunden, die Augen sind hellrot
durch das fehlende Pigment in Retina und Iris.
Beispiele:
cha cha= Himalaya
C cha= spalterbig in Himalaya |
|
|
| D |
= Farbverstärker |
Intensiviert Farben |
|
|
| d |
= Farbverdünner |
Verdünnt die Farben. z.B. schwarz zu sepia |
|
|
| E |
= Extension |
Erlaubt die volle Ausdehnung von Schwarz
über den ganzen Körper. Besitzen alle Farben aus der schwarzen reihe (inkl.
Himalaya) + die Agoutis. Ed bedeutet gegenüber E (normale schwarze
Ausdehnung) dominantes schwarz, es sorget für die Beseitigung der gelben
Bänderung beim Agoutiehaar. Ee-sind schwarze Tiere, die in rot aufspalten. |
|
|
| e |
= |
Nichtausbreitung von schwarz, die
schwarzen Pigmente beschränken sich nur aufs Auge. Die Fellfarbe wird creme
bis rot.
Beispiele: aa ee = reinerbig rot |
|
|
| eP |
= |
Verursacht schwarz- und Rotscheckung,
sowie Agoutigescheckte.
ePe- Tiere haben mehr rot, eP eP- weniger rot im Fell |
|
|
| SS |
= keine Scheckung |
in Bezug auf "weiß". Hierzu gehören alle
einfarbigen Tiere.
(Agoutis, Himalaya, Schildpatt, Japaner, Harlekin, Brindel)
Weiße Blesse + Füße sind jedoch möglich. Auch Dalmatiner und Schimmel sind
SS |
|
|
| ss |
= Weißscheckung |
Alle gescheckten Rassen die über 50% weiß
sind.
(bunte, Holländer, Tricolor können z.B. darunter fallen)
Ss - sind alle gescheckten Rassen, die Unter 50% weiß - Anteil besitzen
(manche Holländer oder schildpatt weiße). |
|
|
| PP |
= |
Dunkle Augen |
|
|
| pp |
= Pinkeye - Faktor |
Rote Augen, verdünnt schwarz zu lilac,
schoko zu beige.
hier runter fallen Tiere in lilac, beige, gold, safran und Agoutifarben mit
roten Augen (= Argente) |
|
|
| Rn Rn |
|
Reinerbig Schimmel oder Dalmatiner, doch
wirkt sich dieses Gen bei Reinerbigkeit letal aus, die Tiere werden weiß
geboren, teils missgebildet und sterben meist nach kurzer Zeit. |
|
|
| Rn m |
=Roan |
verursacht die Typische Dalmatiner- oder
Schimmel- Zeichnung, die Tiere sind immer zu 50% spalterbig in Nicht-
Schimmel oder Nicht- Dalmatiner= rn rn |
|
|
| Ar |
= Solid - Agoutie |
verursacht das Agouti - Muster am Bauch |
|
|
| ck |
= |
verdünnt schwarzes Pigment wenig , rotes
stark |
|
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Seite |
 |
|
Farbformeln |
| |
|
|
Einfarbige: |
| |
|
| schwarz |
aa BB CC EE PP SS |
| schokolade |
aa bb CC EE PP SS |
| lilac |
AA BB CC EE pp SS |
| beige |
aa bb CC EE pp SS |
| rot |
-- BB CC ee PP SS |
| gold |
-- bb CC ee pp SS |
| buff |
-- bb cdcd ee PP SS |
| creme |
-- bb cdcr ee PP SS |
|
oder |
cdcr |
| weiß d.E. |
-- bb crcr ee PP SS |
| weiß p.E. |
-- bb crcr EE PP SS |
|
oder |
caca |
|
oder |
cacr |
| himalaya schwarz |
aa BB caca EE PP SS |
| himalaya schoko |
aa bb ca ca EE PP SS |
| safran |
aa bb cdcd ee pp SS |
Gold d.E. (auch orange, Augen braun
oder
Feueraugen) |
aa bb CC ee PP SS |
| Eiscreme (heller als creme, wie
Eierschale) |
aa bb cdcr ee pp SS |
Sepia (dunkles anthrazit, Augen dunkel
bis
Rubinrot, andere möglich
der C-Serie) |
aa BB cdcd EE PP SS |
| |
|
|
|
|
Agoutis: |
| |
|
| Goldagoutie |
AA BB CC EE PP SS |
| Grauagouti |
AA BB cdcd EE PP SS |
| Silberagoutie |
AA BB crcr EE PP SS |
| Cinnamonagouti |
AA bb crcr EE PP SS |
| Salmagouti |
AA BB CC EE pp SS |
| Cremeagoutie |
AA bb cdcr EE PP SS |
| Orangeagouti |
AA bb CC EE pp SS |
| Lilacagouti |
AA BB crcr EE pp SS |
| Safranagouti |
AA BB cdcd ee pp SS |
| Beigeagouti |
AA bb crcr EE pp SS |
| |
|
|
|
|
Schecken: |
| |
|
| Brindel (rot-schwarz) |
aa BB CC ePeP PP SS |
| schildpatt (rot-schwarz) |
aa BB CC ePeP PP SS |
| Harlekin (rot-schwarz), in NL Japaner |
aa BB CC ePeP PP SS |
| Holländer (rot-weiß) |
aa BB CC ee PP ss |
| Goldagoutie - rot |
AA BB CC ePeP PP SS |
| Goldagoutie - weiß |
AA BB CC EE PP ss |
| schildpatt mit weiß (schwarz-rot-weiß) |
aa BB CC ePeP PP ss |
| schwarz - Schimmel |
aa BB CC EE PP SS Rnrn |
| Rot - Schimmel |
aa BB CC ee PP SS Rnrn |
| Bunt - Schimmel (schwarz-rot-weiß) |
a BB cc epep PP SS Rnrn |
|
| |
|
|
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Seite |
 |
| |
|
|
|
Haarstruktur |
| |
|
| L |
= |
Kurzhaar |
| |
|
|
| l |
= |
Langhaarig |
| |
|
|
| R |
= |
Rauhaarigkeit, Wirbelung .
Zur Ausbildung der Wirbel ist die Anwesenheit des Modifizierungsgens MM
erforderlich.
Beispiele. |
| RR mm |
= |
reines Rosetten -
Meerschweinchen |
| RR MM |
= |
das Modefiziergen
fehlt, es entstehen nur 2 Rosetten auf dem Poo |
| |
|
|
|
|
| r |
= |
Glatthaarig bzw. keine
Wirbelbildung |
| |
|
|
| M |
= |
Unterdrückt die Bildung
von Rosetten
Beispiel: |
RR mm
Rr MM |
= |
Rosetten
Meerschweinchen |
| Rr MM |
= |
können völlig
glatthaarig sein, durch die unterdrückende Wirkung von MM |
| |
|
|
| m |
= |
Modifiziergen. Verstärkt
bzw. unterstützt die Ausbildung von Rosetten |
| |
|
|
| St |
= |
Schopf. Dieses Gen neigt
zur Bildung eines weißen Stirnfleckes, was bei Vorhandensein von R
verhindert werde kann.. Es bestehen Wechselwirkungen zwischen St, M und
R
Beispiele:
| rr St |
= |
zu 99,6% einzelne
Stirnrosette |
| R MM St |
= |
19% haben die
Stirnrosette |
| r mm St |
= |
zeigen
Unregelmäßigkeiten der Haarwuchsrichtung auf der Stirn, es zeigt
sich keine deutliche Schopf - Bildung |
|
| |
|
|
| st |
= |
kein Schopf |
| |
|
|
| Sa , Sn |
= |
kein Satin |
| |
|
|
| sa , sn
|
= |
Satin |
| |
|
|
| Rx |
= |
kein Rex |
| |
|
|
| rx |
= |
Kraushaar, bzw. Rex |
|
| |
|
|
| Haarstruktur
-Formeln |
| |
|
|
| Glatthaar |
LL rr MM stst SaSa Rx Rx |
| Schopf |
LL rr mm StSt SaSa RxRx |
| Rosette |
LL RR mm stst SaSA RxRx |
| Sheltie |
ll rr MM stst SaSa RxRx |
| Peruaner ( Angora) |
ll R- MM stst SaSa RxRx |
| Rex |
LL rr MM stst SaSa rxrx |
| Coronet |
ll rr MM StSt SaSA RxRx |
| Texel |
ll rr MM stst SaSA rxrx |
| Alpaca |
ll R- MM stst SaSa rxrx |
| Merino |
ll rr MM StSt SaSa rxrx |
| |
|
| Satin Rosette |
LL RR mm stst Sasa RxRx |
| Satin
Peruaner |
ll R- MM stst sasa RxRx |
| Satin Sheltie |
ll rr MM stst sasa RxRx |
| Satin Coronet |
ll rr MM StSt sasa RxRx |
| |
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|

|
| |
|
Die genauen
Rassemerkmale bei einem Meerschweinchen! |
| |
| |
| Typ, Bau und Größe |
| |
Das Rassemeerschweinchen soll
groß, kräftig und muskulös sein. Der Rücken sollte nicht zu lang sein, damit
das Meerschweinchen einen bulligen und geblockten Eindruck macht. Die
Schulterpartie sollte so breit wie möglich sein und einen festen
machen, damit der Typ besonders gut betont wird.
Die Hinterhand den Meerschweinchen soll möglichst rund und voll sein. Sie
sollte eine leicht gewölbt Menschenhand Komplet ausfüllen und darf nicht
steil, eckig oder sogar schräg abfallen. In der Draufsicht sollten die
Seiten des Meerschweinchens parallel zueinander verlaufen, von oben sollte
es nicht wie eine Birne aussehen. |
| |
|
Körperbau eines Rassemeerschweinchen |
|
 |
 |
| Kopf, Augen und Ohren |
| |
Der Kopf sollte so breit und
kurz wie möglich sein und einen gebogenen Nasenrücken haben. Der Kopf darf
aber auf keinen fall so kurz sein, das das Meerschweinchen beim Atmen schon
Probleme hat!
Die Meerschweinchen haben 4 Schneidezähne und 16 Backenzähne in ihrem
Gebiss. Sie müssen weiß und unbeschädigt sein und dürfen auch keine
Verformungen aufweisen oder sogar fehlen. |
| |
| Kopfstudie: |
|
 |
 |
 |
| Kopfform NL + D Standard |
Kopfform GB
Standard |
Kopfform zu lang |
| |
| Augenform und
Augenfehler: |
| |
 |
 |
 |
| Sehr gute Augenform |
zu schmales Auge |
Eingeklappter
Augenwinkel |
 |
 |
 |
| Hängendes Augenlid |
Rollid |
Augenlidris |
| |
|
|
 |
 |
 |
| Verwucherung |
Fettauge |
Augenablagerung |
|
| |
Die Ohren dürfen
möglichst keine Ohrfalten Behaarung, Warzen oder große Beschädigungen
zeigen.
In der Seitenansicht sollte das Ohr möglichst in einem flachen Winkel
zum Boden liegen.
Die Ohren müssen hängend getragen werden und die Form eines gewellten
Rosenblattes haben.
Zwischen der 2. und 6. Lebenswoche stehen meist die Ohren noch ab aber
dann fallen sie meist wieder. In der Zucht ist eine sehr gute Ohrform
und Größe ein wichtiges Kriterium.
Die Kahlstelle im Fell hinter dem Ohr ist bei allen Meerschweinchen
vorhanden, sie sollte aber so klein wie möglich sein. |
| |
| Ohrenstudie: |
|
 |
Sehr gute Ohrform |
 |
|
 |
Stehohr |
 |
|
 |
Eingerolltes Ohr |
|
|
 |
Zu steiles Ohr |
 |
| |
|
| Beine und Füße |
Die Hinterbeine sind
kräftig und Muskulös, sie liegen parallel unter dem Körper.
Die Vorderbeine haben stark und gerade zu sein. Bei einer Standprobe
sollte die Brust und der Körper des Meerschweinchens möglichst hoch und
breit über der Bodenfläche gehalten werden.
Die Vorderbeinedürfen nicht zu große Kahlstellen an ihrer Innenseite
besitzen. Die Krallen vorne jeweils 4, hinten jeweils 3, müssen gerade
auf dem Boden aufstehen und dürfen sich nicht zur Seite wegdrehen. Ein
zusätzlicher Zeh (Polydaktylie) ist strikt verboten, kommt aber manchmal
an den Hinterfüßen vor, Um spätere Fuß und Ballenverletungen
vorzubeugen, sollten diese überzähligen Zehen im Jungtieralter 1. bis 3.
Tag) entfernt werden |
| |
|
Der Text (Die genauen Rassemerkmale bei einem
Meerschweinchen!)
ist auszugsweiße von Andreas Reinert
Vizepräsident des MFD BD e.V.
A-Preisrichter des MFD BD e.V.
|
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Zum Anfang der
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