Alles rund um die Zucht

 

Zucht

Mann sollte immer 2 gesunde und kräftige Elterntiere aussuchen,
die keine Veranlagungen zu Erbfehlern haben, wie z.B.. Wolfskralle, Fehlstehlung der Zähne u.s.w.

Auf keinen Fall sollte man Schimmel x Schimmel, Schimmel x Dalmertiner oder Dalmertiner x Dalmertiner miteinander verpaaren, die diese Tiere den Letalfaktor haben und da durch blind, verkrüppelt oder sogar tot zu Welt kommen. Zu solch einem MS immer ein einfarbiges Tier setzen, da auch schon einpaar weiße Haare eine Schimmelzeichnung sein können.
Es sollten auch nicht 2 MS mit einer sehr Stumpfen Nase verpaart werden, da die Tiere nachher Atmungsprobleme bekommen , so wie man es teilweise von Persakatzen kennt.
Bei der Satin Zucht muss man auch aufpassen da viele MS bei Untersuchungen Osteodoystopie (Knochenerkrankung) hatten. Da wird aber noch weiter geforscht wo rann das genau liegt.
Und jeder Züchter hat auch andere Erfahrungen damit gemacht.
Meine Tiere sind leider nie Älter als 1 Jahr geworden und ich züchte die auch nicht ,es waren bis jetzt immer zufällig mal hier und da ein Satin bei.
Meine Freundin hat da ganz andere Erfahrungen gemacht ihr ältestes Satin MS ist mittlerweile 5 Jahre und Kern gesund.

Es sollten möglichst keine langhaarigen mit Kurzhaarriegen MS verpaart werden, da könnten dann Mischlinge mit kurzen sowohl als auch langen Fell bei herauskommen wo bei dann die Abgabe schwierig wird und da nur die MS drunter leiden.
Bei einigen Verpaarungen Verschiedener Haarstrukturen sind auch die Babys Rassetiere. die dann bestimmte Trägereigenschaften haben.

Tabelle:
schwarze Schrift sind die Eltern senkrecht und waagerecht,
blaue Schrift die zu Erwarthennen Babys.

Eltern Glatthaar Schopf Rosette Rex Teddy
Glatthaar Glatthaar Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf
Glatthaar
mit Wirbel
Glatthaar Glatthaar
Schopf Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf
Schopf Glatthaar
+
teilweise mit
Wirbel
oder
Schopf
Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf

 

Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf
Rosette Glatthaar oder mit Wirbel  Glatthaar
+
teilweise mit
Wirbel
oder
Schopf
Rosetten Glatthaar
teilweise
mit Wirbel
Alles Glatthaar
+
Glatthaar mit
Wirbel
Rex Glatthaar Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf
Alles Glatthaar
+
Glatthaar mit
Wirbel
Rex Glatthaar
TT + RT
Teddy Glatthaar Glatthaar
+
teilweise mit
Schopf
Alles Glatthaar
+
Glatthaar mit
Wirbel
Glatthaar
TT + RT
Teddy

TT = Teddy träger, RT = Rex träger

Eltern Angora Peruaner Sheltie Coronet Texel Merino Alpaka Moher
Angora Angora Angora Angora Angora Angora
oder
Texel
Angora Angora Angora
oder
Moher
Peruaner Angora Peruaner Peruaner
oder
Sheltie
Angora Peruaner
oder
Sheltie
Angora
oder
Merino
Peruaner
oder
Alpaka
Peruaner
Angora
oder
Moher
Sheltie Angora Peruaner
oder
Sheltie
Sheltie Coronet
oder
Sheltie
Sheltie
oder
Texel
Sheltie
Coronet
oder
Merino
Peruaner
oder
Angora
Sheltie
oder
Moher
Coronet Angora Angora Coronet
oder
Sheltie
Coronet Sheltie
Coronet
oder
Texel
Coronet
oder
Merino
Angora Angora
oder
Moher
Texel Angora
oder
Texel
Peruaner
oder
Sheltie
Sheltie
oder
Texel
Sheltie
Coronet
oder
Texel
Texel Texel
oder
Merino
Alpaka
oder
Merino
Moher
oder
Angora
Merino Angora Angora
oder
Merino
Sheltie
Coronet
oder
Merino
Coronet
oder
Merino
Texel
oder
Merino
Merino Moher Moher
Alpaka Angora Peruaner
oder
Alpaka
Peruaner
oder
Angora
Angora Alpaka
oder
Merino
Moher Alpaka Moher
Moher Angora
oder
Moher
Peruaner
Angora
oder
Moher
Peruaner
Angora
oder
Moher
Sheltie
oder
Moher
Angora
oder
Moher
Moher
oder
Angora
Moher Moher

Texel, Merino, Alpaka oder Moher ein Elternteil ist sind die Babys auf jedenfall Lockenträger

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Züchterkürzel

Für alle diejenigen, die nicht mit den Züchterkürzeln vertraut sind, habe ich hier einen kleinen Überblick zusammen gestellt.
So ist es auch vielleicht einfach erst mal die ganzen Buchstaben zu lernen was sie bedeuten und dadurch hat man es dann in der Genetik auch einfacher das ganze zu verstehen.

 
NH = Normalhaar (Glatthaar)
ST = Satinträger
RT = Rexträger
TdT = Teddyträger
TT = Texelträger
MT = Merinoträger
AT = Alpacaträger
PT = Peruanerträger
   
FW = Fehlwirbel
FO = Faltohr
SO = Stehohr
   
0,1 = Weibchen
1,0 = Bock
   
AA = reinerbiges Agouti, kann nur Agoutis vererben
Aa = spalterbiges Agouti, kann sowohl Agouti als auch Einfarbig vererben
aa = reinerbiges Einfarbiges, kann nur Einfarbig vererben
   
A = Agouti
a = Einfarbig
   
B = Schwarz
b = Schokolade
   
C = volle Farbe
c = wäre Vollalbinismus, ist beim Meerschweinchen jedoch nicht bekannt
   
E = intensives Schwarz oder Schokolade
ep = Schildpatt / Brindle / Japaner
e =

Farben der Rot- Reihe, alle schwarzen und braunen Pigmente werden unterdrückt

   
P = dunkle Augen (oder d.e. = dark eyes)
pr = Feueraugen (oder f.e. = fire eyes)
p = rote Augen (oder p.e. = pink eyes)
b.e. = blaue Augen (blue eyes)
   
S = einfabig, nicht gescheckt,keine völlige Dominanz über „ s „
s = scheckig, weiße Flecken auf farbigem Grund
   
Rs = Dalmatiner
rs = voll gefärbtes Tier, keine Dalmatinerzeichnung
   
L = kurzhaarig
l = langhaarig
   
R = Wirbel
r = kein Wirbel
   
M = keine Rosetten
m = Rosetten
   
Rx = nicht kraus
rx = krauses Haar
   
Sn = nicht Satin
sn = Satin
   
St = Crested ( Strinrosette oder Krone )
st = nicht crested

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Stammbaum

 

Jeder ordentliche Züchter gibt zu seinen Nachzuchten auch einen Abstammungsnachweis mit.

   

Dieser enthält bzw. sollte folgende Punkte enthalten:

Name, Rasse, Farbe, Geburtsdatum

wenn vorhanden Trägereigenschaften und Fehler (Bemerkungen)
Geburtsgewicht
Wurfstärke, Geschlecht
Wenn vorhanden, die Ohrmarken Nr. und Zuchtbuchnummer
Die Ahnen mit Eltern, Großeltern und Urgroßeltern
Diese werden alle mit Name, Züchter, Rasse und Farbe aufgeführt.
   

Einige Vereine, wie z.B. der MFD BD e.V. und der VDRZ  stellen Abstammungsnachweise zur Verfügung, die man nur Kopieren brauch. Natürlich muss man dazu Mitglied in diesem Verein sein und beim MFD wird noch der Zuchtname eingetragen.
Natürlich kann man sich seine Abstammungsnachweise auch selbst anfertigen. Wie dieser dann aussieht bleibt jedem selbst überlassen, allerdings sollten die eben genannten Daten auf jeden fall drin enthalten sein.
Biete hier aber auch einen Abstammungsnachweiß zum runterladen mit an dann braucht man nur noch alle Daten eintragen.
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Vererbungslehre

 

A

=Agoutie Locus Er kontrolliert die Ausbreitung des schwarzes oder braunes Pigment
und das gelbes und rotes Pigment, durch die Haarbänderung entsteht, der Bauch wird aufgehellt. das Agoutiehaar erscheint 2 -farbig.
Haaransatz -schwarze Pigmentfolge
Haarspitzen - rote Pigmentfolge
Das Agoutiemuster ist nur sichtbar bei Vorhandensein
von der roten Farbreihe  = AA,aa oder Aa sein,
wegen fehlender schwarzer Pigmente kommt es trotz AA oder Aa nicht zum Agoutiemuster.
 
a = Non - Agoutie verhindert die gelbe Haarbänderung, wodurch es zur einheitlichen Ausbreitung des schwarzen Pigments kommt. Hier runter fallen alle Tiere der schwarzen Farbreihe, die keine Agoutis sind (schwarz, lilac, brindel, schildpatt, schildpatt weiß, Japaner, Holländer, Russen).
 
B =Black Tiefschwarze Färbung. Wirkt komplementär, d.h. im Zusammenhang mit E bei der Fellfärbung.
E= Ausbreitung von braun schwarz,
e= verursacht die nicht- Ausbreitung des braun schwarzen Pigments, d.h.
bei Be oder bbe führt es zur gelb -roten Färbung.
Beispiele: BE= schwarz, bbE=braun, Bee= rot, bbee= gelb
 
b =braun Die Farbe schwarz wird durch braun ersetzt (schoko) von Haut und Haaren.
Beispiele: AAbb= cinnamonagoutie, aabb= schokolade
 
C =Pigmentierungsfaktor Bedeutet volle Farben (Collor) bzw. Pigmentation.
 
c = Albino Der Pigmentierungsfaktor fehlt. das Tier ist weiß, auch wenn sonstige Pigmentierrungsallele vorhanden sind.
Beispiel: Acc= Albino( aus Agoutie) - cc steht über A, da der Pigmentfaktor fehlt.
 
cd   verdünnt rot und schwarz stark (zu buff, creme, grauagoutie)
 
cr =cch
= Chincillafaktor
schwarz etwas verdünnt, rot durch weiß ersetzt.
vorhanden bei silberagoutie, cinnamonagoutie weiß d.E. kann teils auch bei weißen p.E. oder creme (nur auf einer Allele) vorkommen, sowie Mischlinge
Beispiele:
Aacr cr= reines Silberagoutie,
aa C cr= volle Farbe, spalterbig in Chinchilla,
aa C C= reinerbig in voller Farbe
 
cha,
ca
=Himalaya Die schwarze oder braune Farbe ist reduziert bis auf die Extremitäten Nase, Ohren und Füße, die rote Farbe ist durch weiß ersetzt und somit komplett verschwunden, die Augen sind hellrot durch das fehlende Pigment in Retina und Iris.
Beispiele:
cha cha= Himalaya
C cha= spalterbig in Himalaya
 
D = Farbverstärker Intensiviert Farben
 
d = Farbverdünner Verdünnt die Farben. z.B. schwarz zu sepia
 
E = Extension Erlaubt die volle Ausdehnung von Schwarz über den ganzen Körper. Besitzen alle Farben aus der schwarzen reihe (inkl. Himalaya) + die Agoutis. Ed bedeutet gegenüber E (normale schwarze Ausdehnung) dominantes schwarz, es sorget für die Beseitigung der gelben Bänderung beim Agoutiehaar. Ee-sind schwarze Tiere, die in rot aufspalten.
 
e = Nichtausbreitung von schwarz, die schwarzen Pigmente beschränken sich nur aufs Auge. Die Fellfarbe wird creme bis rot.
Beispiele: aa ee = reinerbig rot
 
eP = Verursacht schwarz- und Rotscheckung, sowie Agoutigescheckte.
ePe- Tiere haben mehr rot, eP eP- weniger rot im Fell
 
SS = keine Scheckung in Bezug auf "weiß". Hierzu gehören alle einfarbigen Tiere.
(Agoutis, Himalaya, Schildpatt, Japaner, Harlekin, Brindel)
Weiße Blesse + Füße sind jedoch möglich. Auch Dalmatiner und Schimmel sind SS
 
ss = Weißscheckung Alle gescheckten Rassen die über 50% weiß sind.
(bunte, Holländer, Tricolor können z.B. darunter fallen)
Ss - sind alle gescheckten Rassen, die Unter 50% weiß - Anteil besitzen (manche Holländer oder schildpatt weiße).
 
PP = Dunkle Augen
 
pp = Pinkeye - Faktor Rote Augen, verdünnt schwarz zu lilac, schoko zu beige.
hier runter fallen Tiere in lilac, beige, gold, safran und Agoutifarben mit roten Augen (= Argente)
 
Rn Rn   Reinerbig Schimmel oder Dalmatiner, doch wirkt sich dieses Gen bei Reinerbigkeit letal aus, die Tiere werden weiß geboren, teils missgebildet und sterben meist nach kurzer Zeit.
 
Rn m =Roan verursacht die Typische Dalmatiner- oder Schimmel- Zeichnung, die Tiere sind immer zu 50% spalterbig in Nicht- Schimmel oder Nicht- Dalmatiner= rn rn
 
Ar = Solid - Agoutie  verursacht das Agouti - Muster am Bauch
 
ck = verdünnt schwarzes Pigment wenig , rotes stark

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Farbformeln
   

Einfarbige:

   
schwarz aa BB CC EE PP SS
schokolade aa bb CC EE PP SS
lilac AA BB CC EE pp SS
beige aa bb CC EE pp SS
rot -- BB CC ee PP SS
gold -- bb CC ee pp SS
buff -- bb cdcd ee PP SS
creme -- bb cdcr ee PP SS

oder  

        cdcr
weiß d.E. -- bb crcr ee PP SS
weiß p.E. -- bb crcr EE PP SS

oder  

        caca

oder  

        cacr
himalaya schwarz aa BB caca EE PP SS
himalaya schoko aa bb ca ca EE PP SS
safran aa bb cdcd ee pp SS
Gold d.E. (auch orange, Augen braun oder
                 Feueraugen)
aa bb CC ee PP SS
Eiscreme (heller als creme, wie Eierschale) aa bb cdcr ee pp SS
Sepia (dunkles anthrazit, Augen dunkel bis
          Rubinrot, andere möglich der C-Serie)
aa BB cdcd EE PP SS
   
 

Agoutis:

   
Goldagoutie AA BB CC EE PP SS
Grauagouti AA BB cdcd EE PP SS
Silberagoutie AA BB crcr EE PP SS
Cinnamonagouti AA bb crcr EE PP SS
Salmagouti AA BB CC EE pp SS
Cremeagoutie AA bb cdcr EE PP SS
Orangeagouti AA bb CC EE pp SS
Lilacagouti AA BB crcr EE pp SS
Safranagouti AA BB cdcd ee pp SS
Beigeagouti AA bb crcr EE pp SS
   
 

Schecken:

   
Brindel (rot-schwarz) aa BB CC ePeP PP SS
schildpatt (rot-schwarz) aa BB CC ePeP PP SS
Harlekin (rot-schwarz), in NL Japaner aa BB CC ePeP PP SS
Holländer (rot-weiß) aa BB CC ee PP ss
Goldagoutie - rot AA BB CC ePeP PP SS
Goldagoutie - weiß AA BB CC EE PP ss
schildpatt mit weiß (schwarz-rot-weiß) aa BB CC ePeP PP ss
schwarz - Schimmel aa BB CC EE PP SS Rnrn
Rot - Schimmel aa BB CC ee PP SS Rnrn
Bunt - Schimmel (schwarz-rot-weiß) a BB cc epep PP SS Rnrn
     

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Haarstruktur
   
L = Kurzhaar
     
l = Langhaarig
     
R = Rauhaarigkeit, Wirbelung .
Zur Ausbildung der Wirbel ist die Anwesenheit des Modifizierungsgens MM erforderlich.
Beispiele.
RR mm = reines Rosetten - Meerschweinchen
RR MM = das Modefiziergen fehlt, es entstehen nur 2 Rosetten auf dem Poo
         
r = Glatthaarig bzw. keine Wirbelbildung
     
M = Unterdrückt die Bildung von Rosetten
Beispiel:
RR mm
Rr MM

=

Rosetten Meerschweinchen
Rr MM

=

können völlig glatthaarig sein, durch die unterdrückende Wirkung von MM
     
m = Modifiziergen. Verstärkt bzw. unterstützt die Ausbildung von Rosetten
     
St = Schopf. Dieses Gen neigt zur Bildung eines weißen Stirnfleckes, was bei Vorhandensein von R verhindert werde kann.. Es bestehen Wechselwirkungen zwischen St, M und R
Beispiele:
rr St = zu 99,6% einzelne Stirnrosette
R MM St = 19% haben die Stirnrosette
r mm St = zeigen Unregelmäßigkeiten der Haarwuchsrichtung auf der Stirn, es zeigt sich keine deutliche Schopf - Bildung
     
st = kein Schopf
     
Sa , Sn = kein Satin
     
sa , sn = Satin
     
Rx = kein Rex
     
rx = Kraushaar, bzw. Rex
     
Haarstruktur -Formeln
     
Glatthaar LL rr MM stst SaSa Rx Rx
Schopf LL rr mm StSt SaSa RxRx
Rosette LL RR mm stst SaSA RxRx
Sheltie ll rr MM stst SaSa RxRx
Peruaner ( Angora) ll R- MM stst SaSa RxRx
Rex LL rr MM stst SaSa rxrx
Coronet ll rr MM StSt SaSA RxRx
Texel ll rr MM stst SaSA rxrx
Alpaca ll R- MM stst SaSa rxrx
Merino ll rr MM StSt SaSa rxrx
   
Satin Rosette LL RR mm stst Sasa RxRx
Satin Peruaner ll R- MM stst sasa RxRx
Satin Sheltie ll rr MM stst sasa RxRx
Satin Coronet ll rr MM StSt sasa RxRx
   
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Die genauen Rassemerkmale bei einem Meerschweinchen!

 
 
Typ, Bau und Größe
 
Das Rassemeerschweinchen soll groß, kräftig und muskulös sein. Der Rücken sollte nicht zu lang sein, damit das Meerschweinchen einen bulligen und geblockten Eindruck macht. Die Schulterpartie sollte so breit wie möglich sein und einen festen  machen, damit der Typ besonders gut betont wird.
Die Hinterhand den Meerschweinchen soll möglichst rund und voll sein. Sie sollte eine leicht gewölbt Menschenhand Komplet ausfüllen und darf nicht steil, eckig oder sogar schräg abfallen. In der Draufsicht sollten die Seiten des Meerschweinchens parallel zueinander verlaufen, von oben sollte es nicht wie eine Birne aussehen.
 

Körperbau eines Rassemeerschweinchen

Kopf, Augen und Ohren
 
Der Kopf sollte so breit und kurz wie möglich sein und einen gebogenen Nasenrücken haben. Der Kopf darf aber auf keinen fall so kurz sein, das das Meerschweinchen beim Atmen schon Probleme hat!
Die Meerschweinchen haben 4 Schneidezähne und 16 Backenzähne in ihrem Gebiss. Sie müssen weiß und unbeschädigt sein und dürfen auch keine Verformungen aufweisen oder sogar fehlen.
 
Kopfstudie:

Kopfform NL + D Standard Kopfform GB Standard Kopfform zu lang
 
Augenform und Augenfehler:
 
Sehr gute Augenform zu schmales Auge Eingeklappter Augenwinkel
Hängendes Augenlid Rollid Augenlidris
     
Verwucherung Fettauge Augenablagerung
 
Die Ohren dürfen möglichst keine Ohrfalten Behaarung, Warzen oder große Beschädigungen zeigen.
In der Seitenansicht sollte das Ohr möglichst in einem flachen Winkel zum Boden liegen.
Die Ohren müssen hängend getragen werden und die Form eines gewellten Rosenblattes haben.
Zwischen der 2. und 6. Lebenswoche stehen meist die Ohren noch ab aber dann fallen sie meist wieder. In der Zucht ist eine sehr gute Ohrform und Größe ein wichtiges Kriterium.
Die Kahlstelle im Fell hinter dem Ohr ist bei allen Meerschweinchen vorhanden, sie sollte aber so klein wie möglich sein.
 
Ohrenstudie:

Sehr gute Ohrform

Stehohr

Eingerolltes Ohr

 

Zu steiles Ohr

 
Beine und Füße
Die Hinterbeine sind kräftig und Muskulös, sie liegen parallel unter dem Körper.
Die Vorderbeine haben stark und gerade zu sein. Bei einer Standprobe sollte die Brust und der Körper des Meerschweinchens möglichst hoch und breit über der Bodenfläche gehalten werden.
Die Vorderbeinedürfen nicht zu große Kahlstellen an ihrer Innenseite besitzen. Die Krallen vorne jeweils 4, hinten jeweils 3, müssen gerade auf dem Boden aufstehen und dürfen sich nicht zur Seite wegdrehen. Ein zusätzlicher Zeh (Polydaktylie) ist strikt verboten, kommt aber manchmal an den Hinterfüßen vor, Um spätere Fuß und Ballenverletungen vorzubeugen, sollten diese überzähligen Zehen im Jungtieralter 1. bis 3. Tag) entfernt werden
 

Der Text (Die genauen Rassemerkmale bei einem Meerschweinchen!)
ist auszugsweiße von Andreas Reinert
Vizepräsident des MFD BD e.V.
A-Preisrichter des MFD BD e.V.
 

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