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Wissen Sie
alles über Meerschweinchen!! |
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Oder wist ihr
Wie viele Zähne ein Meerschweinchen hat!
Oder kennt ihr die einzelnen Wirbel eines MS, ist auch nicht schlimm auf
dieser Seite findet ihr alle Daten über unsere Meerschweinchen |
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Hier habe ich einige Daten über die
MS zusammen gesucht. |
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Einordnung:
Neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnissen zufolge ist das Meerschweinchen kein Nagetier |
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Heimat:
Südamerika, sie leben in Höllen, Spalten und Ritzen in bis
zu 4000m Höhe leben können. Die Meerschweinchen sind in fast
ganz Südamerika zu Hause. Ausnahmen sind Nordvenezuela,
ein Teil von Ostbrasilien und Feuerland. |
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Familie: Sie werden in zwei Unterfamilien, insgesamt 6 Gattungen
und etwa 14 Arten aufgeteilt. |
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Gemeinsamkeiten:
Alle Meerschweinchen haben 4 Zehen an den Vorderpfoten,
3 Zehen an den Hinterpfoten und
ständig nachwachsende, wurzellose Backenzähne. |
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Lebensweise: In Sippen von 5 bis 20 Tieren |
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Größe: Ist unterschiedlich je nach alter, Geschlecht und Rasse von
ca. 20 bis 40 cm.
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Körpertemperatur: 37,5 °C bis 39 °C |
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Atemfrequenz: 100 bis 130 Züge in der Minute |
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Herzfrequenz: 230 bis 380 Schläge in der Minute |
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Puls: 300 / Minute |
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Blutmenge: ca. 6 % des Körpergewichts |
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Fassungsvermögen
Magen: 20 bis 30 Milliliter |
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Futterverbrauch: je 100g Gewicht - 6g Futter am Tag |
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Zahl der Wirbel: 12 Brustwirbel, 7 Halswirbel, 7 Schwanzwirbel, 6 Lendenwirbel, 4
Kreuzbeinwirbel. |
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Zähne
: je Kiefer 2 Schneide- und 8 Backenzähne,
Eckzähne fehlen. |
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Darm
: Länge insgesamt über 2 Meter |
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Zwölffingerdarm:
12 cm |
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Leer-
und Hüftdarm: etwa 120 cm |
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Blinddarm: 15 cm |
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Grimmdarm: 70 bis 95 cm |
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Herzgewicht: 2,2 Gramm bei 800 Gramm Körpergewicht |
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Lebergewicht: 3,9 % des Körpergewichts bei 800 g dann ca. 32,5 g. |
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Gehirngewicht: 1,33 % des Körpergewichts bei 800 g dann 10,8 g |
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Optimale
Umgebungstemperatur: 20 bis 22 Grad Celsius |
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Optimale
Raumluftfeuchtigkeit: 45-60 % |
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Sehvermögen: Ist gut ausgeprägt, relativ großer Gesichtskreis und Farben werden
unterschieden von den Tieren. |
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Hörvermögen:
Ist sehr gut besonders helle Töne, die der Mensch schon nicht mehr
wahrnimmt .
Die Schnecke den Innenohres weißt 4 Windungen auf beim Menschen z.B.
nur 2 1/2.
Die oberste Hörgrenze liegt bei 33 000 Herz, die untere bei etwa 16
Schwingungen pro Sekunde. |
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Geruchsinn: Ist sehr gut ausgeprägt, sie erkennen sich untereinander und andere
Lebewesen an ihrem Geruch. |
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Verständigung: Reichhaltige Lautäußerungen in unterschiedlichen Freqenzbereichen. |
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Gewicht Weibchen: 700 bis 1100g |
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Geschlechtsreife
Weibchen:
Mit ca. 21 bis 134 Tagen, wobei die Tiere frühestens nach 6 Monaten dass
erste mal Junge bekommen sollten oder einem mindest gewicht von 600g
haben sollten. |
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Zykluslänge: 14 bis 18 Tage |
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Östrusdauer:
6 bis 11 Stunden |
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Gewicht
Böcke:
1000 bis 1700g |
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Geschlechtsreife
Männchen: Mit ca. 4 bis 8 Wochen, manchmal auch
schon ehr. |
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Hodenabstieg: 6 Wochen |
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Brunstzeit: alle 14 bis 18 Tage für 24 Stunden |
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Tragezeit: 58 - 72 Tage, durchschnittlich 65 Tage |
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Öffnung
der Schambeinfuge auf 2 cm (Daumen test): 24 Stunden vor der Geburt: |
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Jungtier
Sterblichkeitsrate: 9,6% |
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Anzahl
Junge pro Wurf:
1 bis über 7 Babys sind möglich, durchschnittlich sind es ca. 2
bis 4 Jungtiere |
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Geburtsgewicht: 40 bis 140g |
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Säugezeit: 3 bis 4 Wochen |
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Absetzalter:
4 Wochen bei
einem Körpergewicht von etwa 250 g, bei Böcken muss man schauen, wenn sie
das gewicht ehr erreichen dann vielleicht auch schon ehr absetzen |
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Würfe
pro Jahr: möglich sind 4 bis 5 Würfe, aber nur
bei guter Kondition, 3 sind besser. |
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Wachstumsende: 8 bis 15 Monate |
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Lebenserwartung: 4 bis 10 Jahre; durchschnittlich ca. 6 bis 8 Jahre. |
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Die Sinne eines
Meerschweinchen |
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Meerschweinchen sind Fluchttiere ,da
durch müssen sie fähig sein, Gefahren schnell
wahrzunehmen, um rechtzeitig Schutz zu suchen. Damit das auch geht, wurden sie
von der Natur mit extra scharfen Sinnen ausgestattet. |
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Gehör:
Oberste Hörgrenze bei 33000 Hertz (Mensch: 15000 bis 20000 Hertz) |
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Geruchssinn:
Etwa 1000 mal besser als beim Menschen |
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Sehvermögen:
Gut ausgeprägt; relativ großer Gesichtskreis;
Farben können unterschieden werden |
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Das Gehör
Die Ohrmuscheln von Meerschweinchen sind im Vergleich zu ihrem Körper sehr groß
und zudem unbehaart. Sie hören unglaublich gut - viel besser als Menschen. Das
liegt daran, dass die Schnecke des Meerschweincheninnenohres 4 Windungen hat
(die des Menschen hat nur 2), wodurch mehr Platz für Hörzellen vorhanden ist.
Besonders in ihrer Fähigkeit hohe Töne wahrzunehmen sind sie uns weitaus überlegen.
Sie nehmen noch Töne bis zu 33 kHz wahr (= oberste Hörgrenze - 33000 Hertz),
das menschliche Gehör schaltet schon bei 15 bis 20 kHz
(15000 bis 20000 Herzt) auf Taub |
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Die Augen
Oft wird gesagt Meerschweinchen könnten keine Farben wahrnehmen. Dies stimmt
nicht. Sie können die Farben rot, gelb, grün und blau unterscheiden. Auch das
Gerücht Meerschweinchen seien Nachtaktiv stimmt nicht, allerdings können sie
trotzdem in der Dämmerung sehen.
Dadurch das ihre Augen sehr weit seitlich am Kopf sind, haben sie ein weites
Gesichtsfeld, können also nahende Feinde frühzeitig erkennen, was für
Meerschweinchen in der Natur lebensnotwendig ist. Allerdings hat diese
Positionierung der Augen gleichzeitig den Nachteil, dass die Tiere Dinge die
unmittelbar vor ihnen sind, nur schlecht erkennen können |
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Der Geruchssinn
Wie Hunde auch, setzen Meerschweinchen Duftmarken um ihr Revier zu markieren.
Sie sind äußerst geruchsbezogen und haben einen stark ausgeprägten Sinn dafür
Dinge zu riechen. Artgenossen, Menschen und Lebensmittel erkennen sie meist am
Geruch. Es handelt sich also um richtige Spürnasen. |
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Der Geschmackssinn
Ob Meerschweinchen süß und sauer unterscheiden können ist leider nicht geklärt,
allerdings ist sicher, dass sie verschiedene Lebensmittel anderen vorziehen, was
dafür spricht, dass sie zumindest irgendetwas schmecken.
Viele Meerschweinchen sind somit äußerst wählerisch was ihr Frischfutter
angeht, diesbezüglich sind sie meist auch sehr dickköpfig und zu keinerlei
Kompromissen bereit. |
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Der Tastsinn
Meerschweinchen verfügen über steife Sinneshaare, die sie am ganzen Körper,
besonders aber auf dem Kopf und um das Mäulchen herum haben. Diese Haare
verhindern das anecken der Schweinchen, in der Natur ist dass vor allem wichtig,
wenn sie durch ihre dunklen Erdgänge wandern und sich nicht den Kopf anstoßen
möchten. Wichtig ist, darauf zu achten diese Sinneshaare niemals abzuschneiden,
da sie eine wichtige Wahrnehmungsquelle für Meerschweinchen darstellen. |
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Die Anatomie
eines Meerschweinchens |
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Meerschweinchen besitzen: |
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12 Brustwirbel |
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7 Halswirbel |
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6 Lendenwirbel |
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4 Kreuzbeinwirbel |
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7 Schwanzwirbel |
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Das Schlüsselbein
ist fast vollständig zurückgebildet und trotz der Schwanzwirbel ist
kein Schwanz sichtbar.
Meerschweinchen sind sehr beweglich, die vier letzten frei endenden
Rippen, beispielsweise, sind über eine Knorpelbrücke mit dem Brustbein
verbunden so dass sie eine hohe Wendigkeit des Tieres und eine gute
Brustatmung ermöglichen.
Was die Pfoten angeht bildeten sich die Zehen im laufe der Zeit zurück,
so dass Meerschweinchen heute über 3 Zehen an den Hinterbeinen und über
jeweils 4 Zehen an den Vorderbeinen haben.
Man hat herausgefunden dass Meerschweinchen ursprünglich keine
Nagetiere waren,
wegen ihrer verbreiterten, harten Krallen, wird überlegt, sie in die
Gruppe der Huftiere einzuordnen. |
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Die Anzahl der Knochen
Meerschweinchen haben 256-261 Knochen.
Der Kopf selbst besteht aus 47, teilweise sehr kleinen Knochen.
Ältere Tiere haben zudem weniger Knochen als jüngere Meerschweinchen, da die
Knochen mit der Zeit zusammenwachsen. Das Kreuzbein eines Weibchens
besteht aus drei zusammengewachsenen Knochen, das Kreuzbein eines
Böckchens aus vier. Zudem
haben Böckchen noch einen Knochen im Penis, somit also einen mehr als Weibchen. |
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Haut und Haar |
| Der Aufbau und die Funktionen der Haut: |
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Epidermis |
Oberhaut |
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Korium |
Lederhaut |
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Subkutis |
Unterhaut |
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Epidermis die Oberhaut: |
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dünne, obere Zellschicht, in der tote und
verhornte Zellen (Schuppen) ständig abgesondert werden. |
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die Haare, deren Wurzeln ihren Ursprung in der
Lederhaut (Korium) Bestandteil der Epidermis (Oberhaut) sind zudem auch die Haare,
deren Wurzeln in der Lederhaut (Korium) verankert sind. |
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Keimschicht, die durch sich ständig neu
teilende Zellen, die verhornten und abgesonderten Hautpartikel ersetzen. |
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Korium die
Lederhaut:
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durch die elastischen Fasern in der Lederhaut (Korium)
ist die Haut des Meerschweinchens elastisch und geschmeidig.
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die Lederhaut
sorgt für die Nährstoffversorgung der gesamten Oberhautschicht. |
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Subkutis die Unterhaut:
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enthält Fettzellen, Nerven, Blutgefäße und
Lymphbahnen. |
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die Unterhaut stellt fungiert als Wärmeisolator. |
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Die Ballenhaut und Fußhaut unterscheiden sich stark von der restlichen Haut des
Meerschweinchens.
Die Ballenhaut besteht aus einem sehr dicken und verhornten Oberhautgewebe, die
darunter liegenden Lederhautschichten ist gut ausgebildet und in dem Bindegewebe
befinden sich viele elastische Fasern. Obwohl das Unterhautfettgewebe von
Schweißdrüsenlager bedeckt ist, gibt es an der Ballenhaut keine Talgdrüsen.
Zudem wachsen an der Ballenhaut keine Haare. |
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Im Gegensatz zur Ballenhaut enthält das Bindegewebe der Fußhaut nur wenige
elastische Fasern. Zudem fehlt hier das Unterhautbindegewebe und die Anzahl von
Blutgefäßen ist hier nur gering. |
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Vorderfuß |
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Zehenballen 4 |
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Sohlenballen 4 |
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Fußwurzelballen
1 |
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Zehenzahl 4 |
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Hinterfuß |
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Zehenballen 3 |
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Sohlenballen 3 |
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Fußwurzelballen
1 |
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Zehenzahl 3 |
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Die Funktion der Haut
im allgemein:
Die Haut schützt den Körper vor chemischen, mechanischen und physikalischen
Umwelteinflüssen, indem sie ein dichtes Haarkleid produziert, das immer wieder
erneuert wird. Die Haut des Meerschweinchens ist im Vergleich zu anderen
Kleinnagetieren sehr derb, elastisch, straff und faltenlos. |
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Die Haare (Fell):
Alle Meerschweinchen haben gemeinsam, dass Ballen, Fußsohlen, Zehen und der
Zitzenbereich immer komplett haarfrei sind, meist sind sie auch direkt hinter dem
Ohransatz kahl.
An den Vorderfüssen und der Außenseite der Ohrmuschel stehen nur einzelne Haare.
Der Abstand der Haare zueinander beträgt beim restlichen Fell etwa 1mm, d.h.
das Meerschweinchen generell ein sehr dichtes Fell haben. |
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Das Herz
(Herzgewicht: 2,2 Gramm bei 800 Gramm Körpergewicht)
Das Herz eines Meerschweinchens ist durchschnittlich 2cm lang und etwa 5-6 cm
breit. Es besitzt wie der Mensch auch 2 Vorkammern und 2 Hauptkammern, die alle
eine dünne Membran besitzen. Zudem ist die linke Hauptkammer wesentlich kleiner
als die rechte Hauptkammer. Durch ein Band sind Herzbeutel und Brustbein
verbunden.
Ein Meerschweinchenherz wiegt etwa 0,26 - 0,58% des Körpergewichtes. D.h. bei
einem Gewicht von 800g wiegt das Herz ca. 2,2g bei 1kg Körpergewicht wiegt es
2,8g |
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Die Leber
(Lebergewicht: 3,9 % des Körpergewichts)
Die stark geklappte Leber liegt dem Zwerchfell im Brustteil der Bauchhöhle an
und wird links durch den Magen und rechts durch die Grimmdarmschlingen begrenzt.
Auf der Unterseite des rechten Mittellappens liegt die haselnussgroße
Gallenblase in einer starken Vertiefung. Durch die gebildete Gallensäure werden
Fette aufgespaltet. |
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Die Milz |
Die Milz eines Meerschweinchens ist ca. 2,5 bis 3cm lang und 0,8 bis 1 cm breit.
In der Form ähnelt sie einer Scheibe, da sie oval und platt ist.
Sie ist mit der linken Niere verbunden und durch ein
"Magen-Milz-Band"
mit dem Magen.
Die Milz liegt also links von der großen Magenkrümmung und besitzt eine
Eingeweide- und Wandfläche. |
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Der Magen |
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Der Magen grenzt an Leber, Bauchspeicheldrüse, Dickdarmschlingen und Milz an;
und befindet sich links von der 9. bis 11. Rippe. Im Vergleich zum Darm,
besonders zum Blinddarm ist er sehr klein und immer mindestens bis zur Hälfte
gefüllt, nüchtern sind Meerschweinchen nie. Sein Fassungsvermögen bei
ausgewachsenen Meerschweinchen beträgt etwa 20 - 30 ml. Begrenzt wird er
lediglich links durch die Bauchwand, so dass er sich, je nach Füllungsgrad bis
zur Nabelgegend hin ausbreiten kann. Lediglich der Magenausgangsbereich besitzt
eine ordentlich ausgeprägte Muskulatur, so dass ein aktiver Transport durch
Muskelbewegungen nicht stattfinden kann. Der Nahrungsbrei wird deshalb
mechanisch durch neu aufgenommene Nahrung weiter geschoben. Daher sind
Meerschweinchen Dauerfresser - sie nehmen am Tag 60 - 80 Mahlzeiten ein.
Herrscht Futtermangel, kann der Nahrungsbrei nicht weiter verschoben werden, so
dass es zu Verdauungsstörungen kommt. Er ist einhöhlig und verfügt weder über
einen Vormagen noch über eine Kardiadrüsenzone, so dass die gesamte
Magenschleimhaut zur Bildung eines sauren Verdauungssekretes beifügen muss. |
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Der Darm |
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Wie auch der Mensch verfügen Meerschweinchen sowohl über einen Dick- wie auch
über einen Dünndarm. Der Darm erreicht bei einem ausgewachsenen
Meerschweinchen etwa 225cm an Länge. |
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Aufgeteilt ist er so: |
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der Dünndarm: |
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der Zwölffingerdarm (Duodenum)
U-Form |
etwa 10 cm lang |
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der Leerdarm (Jejunum) |
etwa 133 cm lang
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der Hüftdarm (Ileum) |
etwa 2 - 3 cm lang |
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der Dickdarm: |
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der Blindarm (Caecum) |
etwa 15 cm lang |
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der Grimmdarm (Kolon) |
etwa 70 cm lang |
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der Enddarm (Rektum) |
(nur sehr kurz) |
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der Blinddarm:
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Verantwortlich für den Hauptverdauungsprozess
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mit Bakterien (Laktobazillen) und Einzellern
besiedelt |
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Darmabschnitt mit dem größten Fassungsvermögen,
so dass er ca. ein drittel der Bauchhöhle ausfüllt |
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Hufeisenform
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man unterteilt ihn
noch mal in Kopf, Körper und
Schwanz |
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der Hüftdarm geht in den Kopf |
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der Grimmdarm:
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ebenfalls mit für den Hauptverdauungsprozess
verantwortlich |
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stellt den zweiten Dickdarmabschnitt da |
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verläuft in unterschiedliche Richtungen |
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kommt aus dem Kopf
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einige Bereiche des Grimmdarms enthalten
bereits geformte Knüddel (Kot). |
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Enddarm/Mastdarm: |
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mündet in den After
und enthält den auszuscheidenden Kot. |
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Die Zähne |
Meerschweinchen besitzen ein Gebiss aus
20
Zähnen, das zeitlebens weiter wächst. Die Backenzähne
beispielsweise wachsen ca. 1,2 - 1,5 mm pro Woche. Aufgeteilt sind diese in
vier Schneidezähne (2 oben 2 unten) und
je 8
Backenzähne. Die Schneidezähne haben die Funktion des Abbeißens
und Nagens, während die Backenzähne das aufgenommene Futter durch eine
Vorwärts- Rückwerts- Bewegung (das Kiefergelenk ist ein Schubladen- oder
Schlittengelenk) zermahlen, wodurch gleichzeitig die Zähne aneinander reiben
und somit abgeschliffen werden. Das Wachstum der Zähne, sowie der Verlust
der Zahnsubstanz durch das Aneinanderreiben, beträgt ca. 2mm pro Woche.
Die Mahlrückstände der Zähne bestehen hauptsächlich aus Kalzium und
Mineralien, die als feines Pulver abgeschluckt und bei Bedarf im Darm wieder
resorbiert werden können.
Da die Nagezähne oder Schneidezähne nur eine außenseitige Schmelzbeschichtung
besitzen, werden die zur Mundhöhle gerichteten weicheren, unbeschichteten
Zahnflächen mehr abgenutzt und die Zähne dadurch gleichzeitig geschärft.
Durch die seitliche Rotationen des Unterkiefers wird das Abnagen oder Abbeißen kleiner Stücke ermöglicht. |
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Eine Besonderheit bei Meerschweinchen ist, dass der Zahnwechsel schon vor
der Geburt geschieht. Zwischen dem 43. und 48. Trächtigkeitstag werden die
Milchbackenzähne ausgebildet und bis zum 55. Tag dann vollkommen
resorbiert. Noch vor der Geburt werden die neuen, bleibenden Zähne
gebildet. Nach der Geburt sind die Meerschweinchenjungen also fähig normal
zu fressen, lediglich der letzte Backenzahn ist bei Jungtieren noch vom
Zahnfleisch bedeckt. |
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